„AB JETZT FRAUENSACHE“
GRÄSSLIN IN WIEN

Das Museum Moderner Kunst (mumok) in Wien als Dépendance der Sammlung Grässlin in St. Georgen im Schwarzwald?

Na na na! Solches behaupten in Wien doch nur bekloppte, wirklich GANZ ganz böse, 100% ungerechtfertigt unverschämt letztklassig unmöglich schlechte, neidische und missgünstige Zungen. Ja!

Obwohl…:

Obwohl: Wenn man die jüngste, die Februar 2016-Nummer der Zeitschrift BLAU durchblättert, stösst man auf Seite 14 auf einen Artikel mit der Überschrift, die ich diesem Post gegeben habe…

"Ab jetzt Frauensache": Artikel in BLAU, Nr.8/Februar 2016, S. 14 (Foto © Jörg Potschaske)

„Ab jetzt Frauensache“: Artikel in BLAU, Nr.8/Februar 2016, S. 14 (Foto © Jörg Potschaske)

Da kann einen, wie mich, beim Lesen ein gewisser, irgendwie schwer bestimmbarer Juckreiz befallen: Eine Mutter und drei Töchter, eine Vorzeigefamilie, die einen Museal-Gourmet-Drei-Sterne-Haubenort betreibt mit Ablegern bis nach Frankfurt und Wien…, harmonisch im Sonnenschein vereint in einer Kiesgrube (wie cool – man hat offenbar noch was vor), wie Vögel auf einer Telefonleitung stramm hergerichtet auf und hinter einer Franz West-Bank – und die Legende weiss, was die Zukunft bringt: „Die Sammlung Grässlin wird in Zukunft…“, etc.

So wird in St. Georgen Selbstvermarktung betrieben.

Übertreibe ich? Natürlich. Aber der Sound… C’est le ton qui fait la musique!

Ich fragte mich plötzlich, ob die erwähnten berühmt-berüchtigten bösen Wiener Zungen vielleicht doch ein Quentchen recht haben könnten (siehe folgenden Artikel im Standard). Wer weiss?

Ich kann das nicht beurteilen.

So kam mir die Idee: Wozu hast du einen Blog? Her damit. Vielleicht liest ja jemand deinen Blog? (Man soll NIE verzagen!) Vielleicht weiss jemand Bescheid und meldet sich!?

Nun, werte Leserin, werter Leser, Sie haben’s begriffen:

Schreiben Sie, melden Sie sich, wenn Sie hierzu was zu vermelden haben. Was Konkretes, das Licht ins DUNKEL bringt. Das wollen wir ja alle: ES WERDE LICHT!

Das kunstaffine, so transparenz- wie wahrheitserpichte Wiener Volk wird es Ihnen danken! Ohooo!!

Noch ein Wort…

Zur Quelle:

BLAU ist eine Zeitschrift, die noch relativ jung ist (keine Sorge also, wenn Sie sie nicht kennen). Seit ihrer Entstehung wird sie jeweils zum Monatsende kostenlos der Berliner Tageszeitung DIE WELT beigelegt. Sie stammt aus dem Hause Springer.

Ob die Tatsache, dass Sie diese Zeitschrift bislang nicht kannten, ein Verlust für Sie darstellt, kann ich nicht zu beurteilen.

Kommentar(e) zu diesem Beitrag:

  1. Christina Thomas schreibt:

    klar, dass die familie grässlin so ein foto machen lässt, sie baggern eben gern :-) und haben schon vor jahrzehnten begriffen, dass man baggern MUSS!
    da ich jetzt selbst an die ramme muss, kann ich nicht ausführlicher werden.
    sie arbeiten jedenfalls nicht ins blaue…

    • Piet Meyer schreibt:

      Liebe Christina! Dir fehlt halt die richtige BAGGER-Mama im Rücken!
      Bei der nächsten Inkarnation: Beim Anflug rechtzeitig Ausschau halten auf Baugründe und Brachen – mit Vorteil in Süddeutschland oder der Schweiz. Das Rheinland? Nun ja, das kennst Du schon, einmal sollte reichen.
      Alles Liebe, und immer wieder gute Erholung vom Rammen!
      Piet

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